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Samstag 05.12.2009 17.30 hr TSG Ziegelhausen - TV Eppelheim Derbyniederlage nach schwacher Leistung Der TV Eppelheim verlor das Derby in Ziegelhausen mit 31:25 (15:9) auf Grund einer schwachen Leistung zurecht und hat nun keine Chancen mehr, sich in der Vorrunde bei einer verbleibenden Partie aus dem Tabellenkeller zu entfernen.
Zwar begann das Spiel recht ausgeglichen, Eppelheim legte vor, Ziegelhausen glich aus (3:3), aber als erst Chrissi Föhr und dann auch noch Robin Erb die Strafbank drücken mussten, nutzten die Hausherren diese Chance und setzten sich auf 8:4 nach 15 Minuten ab. Doch trotz einer Auszeit agierte der Angriff der Gäste weiterhin zu drucklos, bis zur Pause gelangen nur noch Florian Hoffmann (3) und Janek Förch (2 Siebenmeter) Tore, während umgekehrt die Abwehr aufgrund von falscher Stellung zum Angreifer immer wieder Treffer zuließ, die den Hausherren einen beruhigenden 15:9 Pausenvorsprung einbrachten.
Gleich nach dem Wechsel wäre eine Wende möglich gewesen, aber vier gute Tormöglichkeiten wurden ausgelassen, Ziegelhausen hielt seinen 6-Tore-Vorsprung (18:12, hatte aber in der folgenden Phase mehr und mehr Probleme im Angriff, sodass die Eppelheimer drei Kontertore in Folge erzielten (19:16), da waren noch 20 Minuten zu Spielen. Doch in dieser Phase erkannte der Trainer der Gastgeber, Henning Otterbeck eine möglicherweise aufziehende Gefahr, nahm eine Auszeit und justierte sein Team neu. Als dann auch noch Eppelheim durch zwei Zeitstrafen geschwächt wurde, stellten die Hausherren wieder den alten Abstand von sechs Toren her, der auch in der verbliebenen letzten Viertelstunde sicher verteidigt wurde. Die Eppelheimer hatten heute nicht die Mittel, das Spiel gegen die soliden Ziegelhäuser umzubiegen.
Vor allem haperte es im Angriff an der Durchschlagskraft im Rückraum, wo lediglich Florian Hoffmann mit seinen beherzten Eins-gegen-eins-Aktionen erfolgreich war. Die anderen Spieler steuerten lediglich vier weitere Treffer bei, zu wenig, um eine stabile Abwehr zu knacken. Herauszuheben aus dem Eppelheimer Angriffsspiel ist sonst nur Linksaußen Fabian Dienemann, dessen freche Aktionen zu schönen Toren führten, sowie die Abgebrühtheit von Janek Förch, der 6 Siebenmeterwürfe sicher im Kasten unterbrachte. Doch trotz der schwachen Angriffsleistung ging das Spiel laut kundigem Beobachter Manfred Hornung in der Abwehr verloren: „Die stehen nicht richtig zum Wurfarm“. Trainer Leo Paramonov hat also ein weit gestecktes Aufgabenfeld vor sich, um den ehemals stolzen TV-Express, der derzeit eher einer Bimmelbahn gleicht, wieder in Fahrt zu bringen. (we)
TSG Z: Eggert, Schäffner; Neumann, Gassert, Heid (11/6), Glaser (4), Stips, Bätz (3), Albrecht (2), Stroh (2), Ottweiler (2), Wawra (7)
TVE: Hemer, Kriechbaum; Dienemann (4), Förch (6/6), Schweizer (1), Stephan (2), F. Hoffmann (6), Kopp, Tervoort, Föhr (2), Erb, Cramer (2), Dürr (2), Sauter
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