.:: Herren
.:: Infothek
.:: Marktplatz
.:: Lesen hilft!
.:: Web-Partner
| Herren I, Landesliga |
|
Samstag, 23. Januar 2010 Landesliga (Männer): TSV Meckesheim – TVE  21:37 (10:16) Kantersieg in Meckesheim Was nach der Niederlage in Rot kaum zu erwarten war, der TV Eppelheim erhob sich wie der legendäre Vogel Phönix aus der Asche und fegte den TSV Meckesheim in der Auwiesenhalle mit 21:37 (10:16) vom Parkett, bzw dem Linoleum. Schon zu Beginn des Spiels war zu erkennen, dass hier ein TVE agierte, der aus der Vorspielniederlage gelernt hatte und taktisch sowohl in Angriff als auch in der Abwehr die richtige Einstellung zum Gegner fand. Zwar gelang es den Hausherren die Führung der Gäste (0:1, 1:2) noch zwei Mal zu egalisieren, doch als sie ihr 3. Tor warfen hieß es 3:8, da waren die Eppelheimer mit schnellen Kontern bereits deutlich enteilt. Begründet war dies auch in der ungeschickten Härte der Gastgeber, die in der ersten Viertelstunde 3 Zeitstrafen und zwei Siebenmeter kassieren mussten. Der Vorsprung den Eppelheim in der Folge heraus warf, meist betrug er 6 Tore, hatte auch noch bei Halbzeit Bestand. Leo Paramonov, Eppelheims Trainer, warnte seine Truppe davor, bloß nicht leichtsinnig zu werden, aber seine Angst war unbegründet, bereits 4 Minuten nach dem Wechsel stand es 10:20 nach Toren von Tervoort, Hoffmann und Erb. Auch weiterhin spielten die Gäste wie aus einem Guss. Die 5:1 Deckung bereitete den Hausherren enorme Schwierigkeiten und als Marcel Reif, der für Martin Kriechbaum beim ersten Siebenmeterwurf ins Tor gekommen war, den er gleich entschärfte, nun auch noch die Siebenmeter Nummer 4 und 5 hielt, war auch die kleine Angriffsschwäche von 6 Fehlwürfen überwunden, die Eppelheimer trafen ab dem 13:23 jeden Wurf, sodass der Vorsprung über 16:30 schließlich auf den 21:37 Endstand anwuchs.Das ist um so erfreulicher für Paramonov, als er immer wieder auch seine Youngster zum Einsatz brachte, die sich nahtlos in das Spiel einfügten und zusammen elf Tore warfen. Sicherlich darf man den Sieg des TVE nicht überbewerten, den er wurde doch gegen einen heute arg schwachen Gegner errungen, der nur über wenige landesligataugliche Spieler verfügt. Andererseits hat man den TVE selten so diszipliniert in der Abwehr agieren sehen, während im Angriff die angesagten Spielzüge konsequent durchgezogen wurden. Dabei erwies sich als wichtig, dass jeder in der Lage war, seinen persönlichen Ehrgeiz der Mannschaft unterzuordnen, nicht wer die Tore warf, sondern dass sie geworfen wurden schien zu interessieren. Sollte diese Einstellung erhalten bleiben, und Leo Paramonov wird darauf sehr wohl ein Auge haben, dann könnten auch stärkere Gegner bezwungen und das Abstiegsgespenst gebannt werden. Der Gastgeber Meckesheim wird jedoch in dieser Verfassung den Weg in die 1. Division antreten müssen. (we) TSV M: Holzinger, Banduhn; Zimmer (7/2), Leibenguth (6), Kirsch (1), Welke, Mack (2/1), Hoffmann, Dollinger, Rath (2), Köttig (1), Schweizer (2) TVE: Reif, Kriechbaum; Förch (4), Dienemann (3), Schweizer (4), M. Hofmann (4), F. Hoffmann (5), Tervoort (3), Föhr (4), Erb (7/6), Stroh (2), Dürr (1) |




























