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Das eigentlich als Kinderlied komponierte Lied entwickelte sich somit zum Faschingshit und regte kräftig zum Mitmachen an – am Ende spielte fast jeder mit weit ausgebreiteten Armen den „Flieger“. Wer neugierig geworden ist oder sich nicht satt hören kann, muss in Zeiten des Web 2.0 nicht verzagen – eine Hörprobe ist unter folgendem Link erreichbar:
http://www.youtube.com/watch?v=R-_xXfjB3AM
Ede Heier, an sich für Tore in der Landesliga-Mannschaft des TVE zuständig, beteiligte sich am Rosenmontag an einem anderen Wettbewerb. Wer an diesem Abend den Preis des besten Kostüms gewann, ist zwar nicht überliefert, aber trotz minimalen Aufwands war auf jeden Fall der Rückraumkanonier der Ersteneiner der heißesten Anwärter. Kurzerhand hatte sich Ede sein wallendes und lockiges Haupthaar einfach toupiert und so mit einem Afro-Macho-Look die Damenwelt überzeugt. Damit fiel „der Lange“, der mit seinen 199cm Körpergröße sowieso nur schwer zu übersehen ist, noch mehr auf, wie auch sein Teamkollege Daniel Schweizer, der sich und anderen als quietsch-gelbe Ente Vergnügen bereitete.
Alexander Stephan, Rechtsaußen im Unruhestand, wurde ebenfalls beim Rosenmontagsball gesichtet. Das allein ist schon erfreulich, denn der Linkshänder, der den eigentlich nicht mehr existierendenJob des Kapitäns beim TVE ausfüllt, ist bei seinen Mitspielern sehr beliebt. Doch noch erfreulicher war die Tatsache,dass Alex ohne Krücken unterwegs war – etwas mehr als einen Monat nach seiner Kreuzband-OP. Die ist gut verlaufen und der ehrgeizige Ur-Eppler aus der bekannten Stephan-Dynastie arbeitettäglich an seinem Comeback. Wie sonst sind die guten Fort - schritte erklärbar? Bis Alex wieder auf dem Handballparkett erscheinen wird, geht allerdings noch einige Zeit ins Land. Zum Saison start 09/10 will er auf jeden Fall wieder mitmischen!
Daniel Schweizer, 18, und Fabian Dienemann, 18, entwickeltensich in Windeseile und kurz hintereinander zu den Lieblingen der weitreichenden 1c-Fangemeinde. Zwar sind eigentlich beide bereits feste Bestandteile der 1. bzw. 2. Mannschaft, doch durch mehr oder weniger glückliche Umstände waren erst Daniel und dann eine Woche später Fabian für die „Untrainierbaren“ spielberechtigt. Die zögerten natürlich nicht lange und nahmen auch die beiden „Trainierten“ auf. Mit großem Erfolg: zunächst wurde Neckargemünd mit Hilfe von Rakete Schweizer mühelos (30:25) besiegt, bevor acht Tage später der TV Sinsheim dran glauben musste – dank Dienemanns neun Toren einschließlich seines Last-Second-Treffers zum vielumjubelten 31:30. Mit Bedauern muss nun in den kommenden Spielen wieder auf die beiden in der „Kult-Truppe“ verzichtet werden, doch nach sieben Siegen in Folge kann dies schließlich verschmerzt werden.
Conrad Gese, 35, ebenso wurfgewaltiges wie abwehrstarkes Teammitglied der 1c, gab zum Leidwesen (schluchz, heul, heul, schluchz) seiner Mannschaft seinen Ausstand gegen den TV Sinsheim. Den baumlangen Conrad, der eigentlich nie wieder Hand ball spielen wollte, aber bei den untrainierten Untrainierbaren wieder auf den Geschmack kam und sich die knallgelben Turnschuhe doch noch mal anzog, zieht es jetzt beruflich nach Hamburg. So wurde die dritte Halbzeit, die immer auch die stärkste der Ic ist und das will was heißen, besonders intensiv. Mit Speis und Trank vor sich und dem geilen Sieg gegen Sinsheim im Rücken gelang der 1c dies mühelos. Zum Abschied gab es ein großes Mannschaftsfoto und schon jetzt planen die 1c –Strategen eine Fahrt an die Elbe.
Michaela Schmidt, Finanzchefin des Freundeskreises und wichtigster Fan der kultigen 1c, feierte bei einem der vergangenen Ic-Siege auch ihren Geburtstag. Sowohl das Datum als auch das Alter hat das Handballmagazin vergessen, allerdings gratuliert die Ic an dieser Stelle noch mal ganz herzlich und bedankt sich auch für die super Verpflegung an diesem Spieltag.
Marcel Reif, Torhüter der Ersten, feierte am vergangenen Freitag seinen 25. Geburtstag. Nachdem das erste Viertel-Jahrhundert voll ist, kommt er jetzt langsam in das so genannte Torwart-Alter. Die werden wie der Rotwein mit dem Alter eben besser. Glückwunsch.
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